Verantwortungsbereiche

FunktionAufgabeGrenze
LeitungsorganStrategie, Budget, Verträge und organisatorische Verantwortung.Keine Vorgabe erwünschter Forschungsergebnisse.
Wissenschaftlicher RatForschungsagenda, Methoden und fachliche Besetzung.Keine Bevorzugung verbundener Geschäftsmodelle.
Wissenschaftliche RedaktionPrüfung und Veröffentlichung einzelner Beiträge.Geldgeber entscheiden nicht über Schlussfolgerungen.
IntegritätsausschussInteressenkonflikte, Befangenheit und Beschwerden über die Society.Betroffene prüfen nicht ihren eigenen Fall.
Patienten- und ÖffentlichkeitspanelRelevanz und Verständlichkeit der Forschung.Keine fingierte Vertretung aller Patienten.
GeschäftsstelleWebsite, Verwaltung, Termine und Dokumentation.Keine eigenständige wissenschaftliche Freigabe.

Fachliche Zusammensetzung

Philosophie und Medizinethik bilden die fachlichen Bezugspunkte. Klinische, ökonomische, sozialwissenschaftliche und patientenseitige Perspektiven erweitern die Auseinandersetzung.

Eine feste Altersgrenze oder mindestens 20 Jahre Erfahrung ist kein allgemeines Mitgliedschaftskriterium. Klinische Erfahrung ersetzt keine philosophische Kompetenz und keinen Umgang mit Interessenkonflikten.

Redaktionelle Eigenständigkeit

Wissenschaftliche Beiträge dürfen auch dann veröffentlicht werden, wenn ihre Ergebnisse den wirtschaftlichen Interessen von Gründern, Mitgliedern oder Förderern widersprechen.

Die Prüfung eigener Texte, eigener Vergütungen und eigener Interessenkonflikte darf nicht allein bei derselben Person liegen. Quellenlektüre, historische Kontextualisierung, Übersetzungsprüfung und Editionsfreigabe werden verantwortlichen Funktionen zugeordnet.